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JAZZ & LITERATUR – VERLOREN IN AMERIKA

von Isaac B. Singer

23. EUROPÄISCHE KULTURTAGE KARLSRUHE

Dauer: 2h 00, 1 Pause 

24.04.2016 MITTLERES FOYER

JAZZ & LITERATUR – VERLOREN IN AMERIKA

Foto: Tobias Stolz

In seiner Kindheit in Polen litt er Hunger, als junger Erwachsener fand er als Korrektor einer jiddischen literarischen Zeitung in Warschau fast kein Ein- und Auskommen. So begab sich Isaac B. Singer auf der Suche nach Gott und nach der Liebe auf die Reise nach Amerika. Seine Wanderung aus dem polnischen Schtetl Radzymin nach Warschau, durch Nazi-Deutschland und über Paris in die Weltstadt New York ist so mühevoll wie geprägt von der Hoffnung auf ein besseres Leben. In Amerika wird Singer nie ganz heimisch, er schreibt „Ich hatte alle Wurzeln, die ich in Polen gehabt hatte, ausgerissen und wusste bereits, dass ich hier bis zu meinem letzten Tag ein Fremder bleiben würde (...) Es gab für mich keine Zukunft hier“.
Verloren in Amerika gehört zu den schönsten Büchern des jiddischen Schriftstellers und Nobelpreisträgers. In seinem autobiographischen Roman erweckt der große Meister der Erzählkunst die Figuren durch die Schilderung der Absurditäten des Lebens und seinen Sinn für die liebenswerten Schwächen der Personen zu erstaunlichem Leben.

Olaf Schönborn Saxophon
Christoph Georgii Klavier
Torsten Steudinger Bass
Tobias Stolz Schlagzeug
Ronald Funke Lesung

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