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GESPENSTER

von Henrik Ibsen

Familiendrama in drei Akten

Dauer: 1h 30

PREMIERE
17.03.2016 STUDIO

Trailer zu GESPENSTER

Nach dem Tod von Kammerherr Alving versucht sein Sohn Oswald, ein junger Maler, aus dem Gefängnis der Kleinstadt und der Familie auszubrechen. Unterstützung für seinen Aufbruch in ein neues Leben jenseits der Konvention erhofft er sich von seiner Geliebten Regine, dem Dienstmädchen. Doch die Gespenster der Vergangenheit verurteilen jeden Neuanfang zum Scheitern: Die Ausschweifungen seines Vaters und die Lebenslügen seiner Mutter stellen sich als moralische und gesundheitliche Hypothek heraus. Unsere spätbürgerliche Gesellschaft wird von den gleichen Fragen nach Identität und Wahrheit beherrscht, die Ibsen in seinem psychologisch raffiniert gebauten Drama beschreibt. Auch wenn sich die Strukturen geändert haben, wird der Druck der sozialen Verhältnisse immer noch von Generation zu Generation weitergegeben wie eine Erbkrankheit.

Manuel Braun führte für das STAATSTHEATER Regie bei der Uraufführung von Am falschen Ort sowie bei zwei Inszenierungen des 1. KARLSRUHER DRAMATIKER-FESTIVALS und zeigte sein Gespür für feine Zwischentöne. Er war zudem Videodesigner für Die Hermannsschlacht, Supermen KA und Das Interview. Für das JUNGE STAATSTHEATER inszeniert er in dieser Spielzeit Ins Nordlicht blicken. Von 2007 bis 2010 war er Regieassistent am Münchner Volkstheater. 2010 inszenierte er Karl Schönherrs Weibsteufel in einem verlassenen Bauernhof in Oberbayern und Philemon und Baukis in der Kulturscheune in Vagen. Zurzeit leitet er mit Mathias Hannus die Spielstätte BieBie in München.

REGIE Manuel Braun BÜHNE & KOSTÜME Viktoria Strikić DRAMATURGIE Annalena Schott


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