Zur mobilen Version

Navigation einblenden

LOVE HURTS / !לא לשכוח - לאהוב

Deutsch-Israelisches Rechercheprojekt von Avishai Milstein. URAUFFÜHRUNG

Koproduktion mit dem Teatron Beit Lessin
23. EUROPÄISCHE KULTURTAGE KARLSRUHE

Dauer: 1h 15

PREMIERE
01.10.2015 STUDIO

LOVE HURTS / !לא לשכוח - לאהוב

Foto: Felix Grünschloß

Programmheft Teatron Beit Lessin (PDF)

Peter und Sivan lernen sich beim Trekking in Indien kennen. Obwohl sie sich geschworen hat, nie etwas mit Deutschen zu tun zu haben, verbringen sie eine gemeinsame Liebesnacht. Und dabei soll es nicht bleiben. Alexandra hat jahrelang glücklich mit Assaf in Tel Aviv gelebt. Doch als sie schwanger wird, muss sie sich neu mit der Frage nach der kulturellen Integration auseinandersetzen: Soll ihr Sohn beschnitten werden? Soll er später zum Militär? Doron ist 1980 nach Berlin gegangen, als einer der ersten Israelis, weil er in Tel Aviv als homosexueller Punker angefeindet wurde. Für ihn sind deutsch-israelische Paarbeziehungen so besonders und schwierig wie jede andere interkulturelle Beziehung auch. Der Elefant im Raum ist nicht mehr die Shoah, sondern die politische Situation.

50 Jahre deutsch-israelische diplomatische Beziehungen spiegeln sich in den privaten Verbindungen zwischen Deutschen und Israelis. In Interviews mit binationalen Paaren haben wir Geschichten über besonders spannungsreiche Beziehungen gesammelt. Diese sind zugleich Anreiz und Belastung; die Aufgabe heißt: lieben und nicht vergessen können. Entstanden ist das Stück bei Proben in Karlsruhe und Tel Aviv mit Schauspielern aus zwei Ensembles und in drei Sprachen, die bei den Aufführungen in Tel Aviv, Jerusalem, Karlsruhe, Ulm und weiteren Gastspielorten jeweils übertitelt werden. Die Koproduktion mit dem Teatron Beit Lessin, dem zweitgrößten Theater Israels, wird gefördert durch das Goethe Institut, das israelische Außenministerium und die Gesellschaft der Freunde des BADISCHEN STAATSTHEATERS KARLSRUHE. Sie ist Teil des Programms der 23. EUROPÄISCHEN KULTURTAGE 2016 zum Thema „Wanderungen“. Die Koproduktion ist offizieller Bestandteil des Programms zur Feier der 50 Jahre diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel.

Der israelische Regisseur, Dramaturg und Autor Avishai Milstein hat in Deutschland studiert und war mit Schauspieldirektor Jan Linders künstlerischer Leiter der Kooperation Familienbande in Heidelberg. Seine Arbeit Die Banalität der Liebe erhielt den Israelischen Theaterpreis für die beste Regie. In Deutschland brachte er u. a. Der Kaufmann von Venedig am Theater Freiburg und Nachtblind von Darja Stocker am Theater Ulm auf die Bühne.

Ein Interview mit Avishai Milstein zum Nachlesen finden Sie hier.

REGIE Avishai Milstein AUSSTATTUNG Adam Keller LICHT Keren Granek MUSIK Divano Swing, Jerusalem DRAMATURGIE Jens Peters, Jan Linders
       
Mit freundlicher Unterstützung




>> weiter zur SCHAUSPIEL-ÜBERSICHT

Navigation einblenden