Zur mobilen Version

Navigation einblenden

CHOREOGRAFEN STELLEN SICH VOR

Ein Abend zur Entdeckung junger Talente. URAUFFÜHRUNGEN

anschließend Podiumsgespräch mit den Choreografen

Dauer: 1h 30

PREMIERE
09.07.2016 KLEINES HAUS

CHOREOGRAFEN STELLEN SICH VOR

Foto: Admill Kuyler

Dieses Jahr stellen sich vier Tänzer der Karlsruher Compagnie und ein Student der Akademie des Tanzes Mannheim der großen Herausforderung, Geschichten mit den Ausdrucksmöglichkeiten des Körpers zu erzählen und eine individuelle Bewegungssprache zu entwickeln.

E = mc²
Mai Ishihara
Carolina Martins
Shiori Nirasawa
Mizuki Tabata
Mayuko Yanagihara
Gabriel Alves
Taisuke Nakao
Choreografie Guilherme Carola
(nur am 9. & 13.7.)

DUALITY
Momoka Kikuchi
Carolin Steitz
João dos Santos (9. & 13.7.) / Zhi Le Xu (16. & 18.7.)
Pablo Octávio
Choreografie Kristina Sosnina & Arman Aslizadyan

GRAUZONE
Blythe Newman – Roger Neves
Larissa Mota – Zhi Le Xu
Choreografie Emiel Vandenberghe

GEFANGEN
Bledi Bejleri
Tiljaus Lukaj
Choreografie Bledi Bejleri

UN/CERTAIN
Carolin Steitz
Pablo Octávio
Choreografie Pablo Octávio

VISION
Rafaelle Queiroz
Tiljaus Lukaj
Zhi Le Xu
Choreografie Bledi Bejleri

Der Armenier Arman Aslizadyan studierte Tanz an der Vaganova-Akademie in St. Petersburg und als Stipendiat der Tanzstiftung Birgit Keil an der Akademie des Tanzes Mannheim. Seit der Spielzeit 2004/05 ist er Ensemblemitglied des STAATSBALLETTS KARLSRUHE und wurde von Ballettdirektorin Birgit Keil zur Spielzeit 2012/13 zum Solisten ernannt. Im Rahmen von Choreografen stellen sich vor präsentierte er 2012 seine erste, zusammen mit Reginaldo Oliveira geschaffene und viel beachtete Choreografie Two 4 One und 2014 das Stück Maze.

Bledi Bejleri ist gebürtiger Albaner und absolvierte seine Tanzausbildung an der Ballettakademie Tirana. Sein Erstengagement führte ihn als Solist an die Albanische Nationaloper, weitere Stationen waren die Junior Compagnie des Balletto di Toscana, das Teatro Nuovo Turin sowie das Balletto di Roma. Zur Spielzeit 2011/12 wurde er Ensemblemitglied des STAATSBALLETTS KARLSRUHE. Mit gleich zwei Kreationen gibt er dieses Jahr sein Debüt als Choreograf bei Choreografen stellen sich vor.

Pablo Ovtávio wurde in Brasilien geboren und studierte Tanz in São Paulo sowie als Stipendiat der Tanzstiftung Birgit Keil an der Akademie des Tanzes Mannheim. Der Preisträger mehrerer Wettbewerbe und Gewinner des Young Star Ballet Award 2015 ist seit der Spielzeit 2011/12 im Ensemble des STAATSBALLETTS KARLSRUHE, wo er zur Spielzeit 2014/15 von Ballettdirektorin Birgit Keil zum Solisten ernannt wurde. Er zeigt seine erste choreografische Arbeit Un/Certain 2016 im Rahmen von Choreografen stellen sich vor.

Der belgische Tänzer Emiel Vandenberghe absolvierte seine Ausbildung an der Königlichen Ballettschule Antwerpen und an der English National Ballet School London. Noch als Student tanzte er bereits in Aufführungen des Königlichen Balletts Flandern. Zur Spielzeit 2015/2016 trat er beim STAATSBALLETT KARLSRUHE sein Erstengagement an und präsentiert seine erste Choreografie bei Choreografen stellen sich vor.

Bereits zum vierten Mal bietet Ballettdirektorin Birgit Keil mit diesem Format Tänzern des eigenen Ensembles sowie Bewerbern von außerhalb die Möglichkeit, unter professionellen Bedingungen erste Choreografien zu erschaffen und ihre eigene Bewegungssprache zu entwickeln. Dies ist ganz im Sinne des von ihr eingeschlagenen „Karlsruher Wegs“, der neben der Pflege des Erbes auf Kreativität und auf die Förderung setzt.

Beide Choreografen, die in dieser Saison Uraufführungen im GROSSEN HAUS kreieren, sind ausgezeichnete Beispiele für die Bedeutung von gezielter Nachwuchsförderung: Terence Kohler bekam, gefördert von Birgit Keil, die ersten Möglichkeiten eine Kreation zu schaffen bereits während seiner Ausbildung und empfahl sich damit für weitere Arbeiten am STAATSBALLETT KARLSRUHE. In dieser Spielzeit wird er das kleine schwarze / the riot of spring zur Uraufführung bringen. Reginaldo Oliveira machte seine ersten Schritte als Choreograf 2010 im Rahmen von Choreografen stellen sich vor. In der Spielzeit 2013/14 fand seine Medea-Interpretation Der Fall M. im Rahmen des Ballettabends Mythos viel Beachtung. 2015/16 kreiert er Anne Frank für die Karlsruher Compagnie. Auch der heutige Ballettdirektor des Hessischen Staatsballetts Wiesbaden, Tim Plegge, stellte sich als Choreograf in dieser Reihe vor und schuf anschließend mit Momo sein erstes abendfüllendes Ballett für das STAATSTHEATER.

MIT Solisten & Ballettensemble des STAATSBALLETTS KARLSRUHE


>> weiter zur BALLETT-ÜBERSICHT

Navigation einblenden