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Steve Davislim

Steve Davislim

Foto: Rosa Frank

Der australische Tenor studierte Gesang am Victorian College of the Arts in Melbourne. Zwischen 1994 und 2000 war er Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich und sang dort u. a. den Graf Almaviva in Il barbiere di Siviglia, den Steuermann in Der fliegende Holländer, Tamino in Die Zauberflöte, Ferrando in Cosi fan tutte, Camille in Die lustige Witwe, Don Ottavio in Don Giovanni sowie die Partie des Prinzen in Heinz Holligers Schneewittchen.

Bei Gastspielen trat er u. a. in Berlin an der Staatsoper und in Dresden als Almaviva, Tom Rakwell, Tamino und Don Ottavio auf, in Hamburg als Lensky und Tom Rakwell, in Sydney als David in Die Meistersinger von Nürnberg und Lensky, in London/Covent Garden als Fenton in Falstaff, in Paris, Caen und London als Oberon.

Bei den Salzburger Festspielen sang er den Pong in Turandot und an der Deutschen Oper Berlin den Görge in Zemlinskys Traumgörge. Ein Höhepunkt in der Karriere des Tenors war die Einladung der Mailänder Scala bei der Eröffnungspremiere 2005 den Idomeneo zu singen. Danach war er dort auch als Tamino und der Protagonist in der Uraufführung Teneke von Vacchi zu sehen. 2008 und 2009 folgten Debüts in Die Entführung aus dem Serail an der MET und der Chicago Lyric Opera. Bei den Festspielen in Baden-Baden sang Steve Davislim 2009 unter Thomas Hengelbrock seinen ersten Max im Freischütz, am Grand Théâtre in Genf den Michel in Martinus selten aufgeführten Oper Julietta, an der Semperoper in Dresden den Tito in La clemenza di Tito und den Flamand in Capriccio. Es folgte der Steuermann in einer konzertanten Aufführung des Fliegenden Holländers in Berlin, eine Partie für die er 2013 auch zu den Festspielen von Orange eingeladen wurde. Bereits im Oktober desselben Jahres präsentierte er sich in diesem Werk in Oslo als Erik. 2014 kehrte der Tenor für Flamand in Capriccio in einer Wiederaufnahme unter der Leitung von Christian Thielemann an die Semperoper Dresden zurück.

Aktuelle und künftige Engagements sind Baron Kronthal in Der Wildschütz und Tamino in Die Zauberflöte an der Semperoper in Dresden, Tom Rakewell in The Rake’s Progress an der Oper Helsinki, Beethovens 9. Sinfonie in Wien, Schimanowski’s 3. Sinfonie in Köln, Verdis Requiem in Winterthur, Schnittke’s Faust Cantata im Wiener Musikverein, Liszt’s Faust Sinfonie in Dresden und Bruckners Te Deum mit dem Chicago Symphony Orchestra unter Riccardo Muti in Chicago. Beethovens 9. Sinfonie an der Styriarte sowie bei den Salzburger Festspielen 2016 unter Andrés Orozco-Estrada, Konzerte mit Elias und der 9. Sinfonie von Beethoven in Leipzig, Ferrando in Cosi fan tutte in Genf sowie die Titelpartie in einer Neuproduktion von La clemenza di Tito beim Festival von Glyndebourne 2017.

 




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