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Julia Lezhneva

Julia Lezhneva

Die Sopranistin zählt zu den international gefragten Opern- und Konzertsängerinnen und erhielt als beste Nachwuchskünstlerin (Gesang) 2013 den renommierten Echo Klassik. Seitdem gastiert die junge Russin in allen renommierten Konzerthäusern und Theatern und begeistert das Publikum genauso wie die Presse. „Die halsbrecherischen Koloraturen nimmt sie technisch absolut souverän, ohne sie jemals allzu scharf oder direkt anklingen zu lassen. Im Vordergrund steht vielmehr ihr reiches Farbenspektrum, das völlig mühelos zwischen hell und dunkel, klar und gedämpft changiert. Dieses Maß an Differenzierung verblüfft und nimmt unmittelbar gefangen“, schrieb Die Zeit über Julia Lezhneva. Bei ihrem Debüt in Halle bei den Händel-Festspielen im Jahr 2014 begeisterte sie in einem Konzert mit Il Giardino Armonico das Publikum.
2008 erhielt sie vom Akademischen Musikkollegium des Staatlichen Moskauer Konservatoriums ein Diplom mit Auszeichnung. Anschließend besuchte sie die International Academy of Voice in Cardiff, wo sie dank der großzügigen Unterstützung der Kempinski-Stiftung beim großen Waliser Tenor Dennis O’Neill studierte.
Die junge Künstlerin ist bereits mit einigen der führenden Experten der klassischen und barocken Musik aufgetreten. In Vivaldis L’Oracolo hat sie mit Fabio Biondis Europa Galante zusammengearbeitet; mit Philippe Jaroussky sang sie unter Diego Fasolis zur Begleitung der Barochisti; sie gab Liederabende mit J. C. Spinosi und seinem Ensemble Matheus, gastierte beim Cleveland Orchestra unter Franz Welser‑Möst und musizierte mit dem Orchester des Mostly Mozart Festival unter Louis Langree. Ein großer Erfolg waren die Tournee und die Aufnahme des Ottone in Villa von Vivaldi mit Il Giardino Armonico. 
Schon als Achtzehnjährige wirkte sie in Bachs h-moll-Messe mit, und zwei Jahre später machte sie ihr erstes Soloalbum mit Rossini-Arien. Danach lud Minkowski die Künstlerin zur Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen ein. Er bot ihr die Fiordiligi in Così fan tutte und andere Hauptrollen an, von denen vielleicht besonders der Urbain in Meyerbeers Hugenotten zu nennen ist, die Olivier Py am Brüsseler Théâtre La Monnaie inszenierte. Aufgrund dieser Leistung erhielt Julia Lezhneva einen der renommiertesten Preise der Opernszene – die Auszeichnung der Opernwelt als „Nachwuchssängerin des Jahres 2011“.

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