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Julian Steckel

Julian Steckel

Foto: Giorgia Bertazzi

Julian Steckel zählt seit dem Gewinn des ersten Preises beim Internationalen ARD-Wettbewerb 2010, wo er zusätzlich den Publikumspreis, den Oehms-Classics-Sonderpreis und den Sonderpreis des Münchner Kammerorchesters verliehen bekam, zu den international gefragtesten Cellisten. Bereits zuvor war er Preisträger wichtiger internationaler Wettbewerbe wie dem Grand Prix Rostropowitsch in Paris, dem Grand Prix Feuermann in Berlin und dem Pablo Casals Wettbewerb in Kronberg. 2012 erhielt er den begehrten ECHO Klassik für seine Einspielung der Cellokonzerte von Korngold und Goldschmidt und Blochs Schelomo bei AVI music mit der Rheinischen Philharmonie Koblenz unter Daniel Raiskin.

Nach dem als Referenzaufnahme gefeierten Mendelssohn-Album (2009) mit seinem Klavierpartner Paul Rivinius erschien im September 2011 die CD French Cello Sonatas mit Werken von Poulenc, Saint-Saëns, Fauré, Debussy und Boulanger, die ebenfalls international ausgezeichnet wurde. Im März 2013 erschien bei Oehms Classics eine Aufnahme russischer Cellosonaten. Zuletzt veröffentlicht wurde das hochgelobte Volume 2 der französischen Cellosonaten. 

Julian Steckel konzertierte mit Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Rundfunksinfonieorchestern Berlin, Stuttgart, Saarbrücken, Kopenhagen und Warschau, dem Royal Philharmonic Orchestra London, dem Orchestre de Paris, der Kremerata Baltica, den St. Petersburger Philharmonikern, dem Bayerischen Nationalorchester, dem Franz-Liszt Kammerorchester Budapest und dem Zürcher, Stuttgarter und Wiener Kammerorchester unter Dirigenten wie Sir Roger Norrington, Mario Venzago, Christopher Hogwood, Heinrich Schiff, Andrey Boreyko, John Storgards, Daniel Raiskin, Andrew Litton, Lan Shui und Michael Sanderling.

Neben der solistischen Tätigkeit widmet sich Julian Steckel auch der Kammermusik. An der Seite von  Musikern wie Janine Jansen, Christian Tetzlaff, Antje Weithaas, Veronika Eberle, Menahem Pressler, Elisabeth Leonskaja, Lars Vogt, Alexander Lonquich sowie dem Quatuor Ebène, dem Vogler und dem Guarneri Quartett konzertierte er bei Festivals wie „Spannungen“ Heimbach, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Ludwigsburg, Moritzburg, Bonn, Schwetzingen, Zermatt, Mondsee, Luzern und Menton.

Seit dem Sommersemester 2011 unterrichtet Julian Steckel als Professor für Violoncello an der Hochschule für Musik und Theater Rostock.

In der aktuellen Saison führt ihn seine Konzerttätigkeit in viele Teile der Welt, u.a. nach Seoul, Madrid, Calgary, Kopenhagen, Helsinki, Ankara, Winterthur, Brüssel, Frankfurt, Stuttgart, Dresden und Salzburg. In kammermusikalischer Trio-Besetzung zusammen mit Paul Meyer und Eric Le Sage wird er mit einem anspruchsvollen Trio-Programm zu erleben sein.

Julian Steckel spielt ein Instrument von Urs W. Mächler (Speyer 2005). 

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