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Avishai Milstein

Avishai Milstein wurde 1964 in Israel geboren und lebt in Tel Aviv. Nach dem Studium der Theaterwissenschaft an der Ludwig-Maximilian-Universität in München folgten die ersten einer Vielzahl von Regieprojekten. Seit 1998 arbeitet er als Chefdramaturg am Beit Lessin Theater in Tel Aviv, wo er seit 2000 auch künstlerischer Leiter des „Potchim Bama“Festivals für neue israelische Dramatik ist. Er gründete das freie Theater „Teatron Notzar“ und ist Mitglied der künstlerischen Leitung des Institutes für israelische Dramatik sowie Gründer und künstlerischer Leiter des Theaterfestivals IsraDrama.  In Deutschland gestaltete Avishai Milstein als künstlerischer Co-Leiter zusammen mit Jan Linders das Projekt Familienbande am Theater Heidelberg. Avishai Milstein ist Regisseur, Autor und Übersetzer von über 100 Theaterstücken und Projekten.  Zuletzt übersetzte er Der Häßliche von Marius von Mayenburg, Philoktet von Heiner Müller und Die Wupper von Else Lasker-Schüler als Uebersetzer und inszenierte The Revisionist und All About My Mother in Tel Aviv. In Deutschland inszenierte er u. a. Mord von Hanoch Levin an Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin, Mein Kampf von George Tabori im E-Werk, Freiburg, Nachtblind von Darja Stocker am Stadttheater Ulm, Medikament am Stadttheater Heidelberg, sowie Der Kaufmann von Venedig am Stadttheater Freiburg. Seine Inszenierung von Savyon Liebrechts Stück Die Banalität der Liebe am Beit Lessin Theater erhielt 2010 den israelischen Theaterpreis, als beste Uraufführung und eröffnete den Heidelberger Stückemarkt.

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