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NEWS 15/16

Gedenken verweist in die Zukunft

Armenisches Fest - Foto: Felix Grünschloß

Festival VERGISSMEINNICHT am Sonntag zu Ende gegangen


„Ich bedanke mich für einen würdigen Abschluss des Gedenkjahres durch dieses Festival bei der Stadt Karlsruhe, dem Schirmherrn und Honorarkonsul der Republik Armenien Günter Pilarsky, ohne den es nicht möglich gewesen wäre, und dem STAATSTHEATER KARLSRUHE. Hier wurde in der vergangenen Woche eine zukunftsweisende Gedenkkultur gepflegt – Vergangenes ist nicht vergessen“, sagte der Botschafter von Armenien, Ashot Smbatyan, gestern im KLEINEN HAUS. Das Festival wurde mit einem Festkonzert mit Musik armenischer Komponisten, gespielt von armenischen Musikern, und einer Lesung aus dem Roman Das Buch des Flüsterns beendet.

Der Generalintendant des STAATSTHEATERS Peter Spuhler freut sich außerordentlich, dass man ein Festival der Begegnungen möglich machen konnte. „Wir haben einen großen Bogen von historisch-politischen Vorträgen, Gesprächen über Armenien heute, einer Ausstellung über den Völkermord, Poesie, Tanztheater, Ballett, Film, bis hin zu Volkstanz und Club-Musik gespannt. Mein herzlicher Dank für dieses vielfältige Programm geht an Kurator Christian Papke.“ Über 1500 Besucher wurden mit dem Festival erreicht, darunter viele Deutsch-Armenier aus ganz Deutschland. Die vergangene Woche hat die Erinnerung an die Ereignisse vor 100 Jahren mit Geschichten aus dem lebendigen Armenien von heute verbunden.

„Unsere künstlerische Auseinandersetzung mit der Gegenwart und der Geschichte der Nation geht weiter“, ergänzte Schauspieldirektor Jan Linders und verwies auf die weiteren 18 Vorstellungen von Die Kinder des Musa Dagh bis Juli, die vier armenischen Filmabende in der Kinemathek im Januar und Februar sowie die Ausstellung 1915 Aghet – Die Vernichtung, die noch bis zum 12.1.16 im MITTLEREN FOYER zu sehen ist.  

 

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