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NEWS 15/16

Große Vielfalt im Konzertspielplan der BADISCHEN STAATSKAPELLE 2016/17

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„Ich freue mich sehr auf die neue Spielzeit, auf Weltstars von heute und morgen. Die überwältigende Vielfalt der insgesamt über 70 Konzerte auf dem Spielplan der BADISCHEN STAATSKAPELLE zeigt sich bei den Solisten und ihren Instrumenten, in der Fülle der Reihen und Formate, bei den hochklassigen Gästen von inner- und außerhalb des STAATSTHEATERS“, sagte Generalmusikdirektor Justin Brown bei der Vorstellung des Spielplans.  

In den Sinfoniekonzerten wird es ein Wiederhören mit dem Ausnahmepianisten Boris Berezovsky geben, der bereits mit Brahms‘ Erstem und Rachmaninows Viertem Klavierkonzert begeisterte und nun mit dessen Drittem eines der eindrücklichsten Werke der Klavierliteratur vorstellen wird. Ein absoluter Weltstar ist auch Julian Rachlin, der die Konzertsaison mit dem feurigen Glanz seiner Stradivari eröffnen wird.

Doch auch die künftigen Stars sind vertreten: Ein Senkrechtstarter ist Lucas Debargue, der als überwältigendes Naturtalent am Flügel weltweit „durchstartet“. Sein alles andere als gradliniger musikalischer Werdegang, der ihn erst mit 20 zu professionellem Unterricht und dennoch drei Jahre später zum Preisgewinn beim Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb brachte, lassen aufhorchen. Er wird mit dem Zweiten Klavierkonzert von Franz Liszt einen seiner weltweit ersten Auftritte mit Orchester bei uns in Karlsruhe geben. Ein „Heimspiel“ hat der Cellist Benedict Klöckner, „Rising Star“ unserer Hochschule für Musik, der mit Haydns C-Dur-Violoncellokonzert für den klassischen Kontrapunkt im italienischen Programm des 8. Sinfoniekonzerts sorgen wird.

Seine Auseinandersetzung mit den Sinfonien Gustav Mahlers setzt Generalmusikdirektor Justin Brown mit der monumentalen Siebten fort, die in ihrer Gebrochenheit zwischen Nachdenklichkeit und Pathos, Verlorenheit und Selbstgewissheit am exemplarischsten das Spielzeitmotto VON WAHN UND WIRKLICHKEIT wiederspiegelt. Das uns besonders am Herzen liegende Zeitgenössische findet sich in der Deutschen Erstaufführung von Elena Langers Story of an Impossible Love sowie in Georg Friedrich Haas‘ faszinierendem concerto grosso Nr. 1, das gleich vier der ungewöhnlichsten Instrumente auf der Bühne vereinen wird, die man sich im klassischen Konzert vorstellen kann: Die vier Schweizer Musiker des Hornroh Quartets sind Meister am Alphorn!

Eine weitere Deutsche Erstaufführung wird die Deep Toccata für Orgel und Orchester des norwegischen Komponisten Nils Henrik Asheim sein, im 4. Sonderkonzert ist die STAATSKAPELLE unter dem Stellvertretenden Generalmusikdirektor Johannes Willig zu Besuch in der CHRISTUSKIRCHE, die den perfekten Rahmen auch für Saint-Saëns‘ Orgelsinfonie abgeben wird. Daneben präsentieren die Sonderkonzerte zu den spannenden Programmen des 1. und 8. Sinfoniekonzerts auch noch zwei Gastorchester: das National Sinfonieorchester Tatarstan mit einem all-russischen Programm sowie die DEUTSCHEN HÄNDEL-SOLISTEN mit ihrem Festkonzert, einem der Höhepunkte der jährlichen INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELE.

Immer beliebter werden die Hintergrundinformationen über Programm und Künstler, so in den Moderationen der Sonderkonzerte oder der Kammerkonzerte und dem anschließenden Künstlertreff. Das Thema Vermittlung liegt allen sehr am Herzen, von den Formaten für die „Großen“ bis hin zu den Angeboten für Kinder und Jugendliche. „Wir wollen auch den Nachwuchs erreichen, der sonst nicht ins STAATSTHEATER kommt. Deswegen werden wir das Angebot an Schulen ausweiten, z. B. mit Themensetzungen wie Programmmusik im Kinderkammerkonzert Karneval der Tiere oder The Young Person’s Guide to the Orchestra im 4. Kinderkonzert“, so die Konzertpädagogin Rahel Zinsstag, „sowie mit Abiturstoffen wie Bartóks Konzert für Orchester im 1. Jugendkonzert und Brahms‘ Klavierquintett im Jugendkammerkonzert.“

Das Konzertprogramm im Überblick als PDF finden Sie hier.

 

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