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NEWS 15/16

ANNE FRANK Bewegende Uraufführung im STAATSBALLETT

 - Foto: Jochen Klenk

Nicht enden wollender Applaus und Standing Ovations für das STAATSBALLETT im GROSSEN HAUS, wo am Samstag Anne Frank im Rahmen der 23. EUROPÄISCHEN KULTURTAGE unter dem Motto WANDERUNGEN: GLÜCK-LEID-FREMDHEIT uraufgeführt wurde. Es ist Reginaldo Oliveiras erste abendfüllende Kreation für das STAATSBALLETT KARLSRUHE. Der Choreograf, seit 2006 Mitglied des Karlsruher Ensembles, hatte bereits 2014 mit seinem ersten Auftragswerk für die Compagnie, Der Fall M. im Rahmen des Ballettabends Mythos, für überregionale Aufmerksamkeit gesorgt. Nun erzählte er zur hochemotionalen Musik von Lera Auerbach, Max Richter, Alfred Schnittke und Dmitri Schostakowitsch in beklemmend-aufwühlenden und zart-poetischen Bildern die berührende Geschichte des Mädchens Anne Frank, dessen Tagebuch heute ein weltberühmtes Zeugnis des Holocaust ist. Im raffiniert wandelbaren Bühnenraum von Sebastian Hannak und in den historisch fein gezeichneten Kostümen von Judith Adam boten die Tänzerinnen und Tänzer des STAATSBALLETTS eine grandiose Ensembleleistung. Bruna Andrade überzeugte in der Titelrolle ebenso wie Kammertänzer Flavio Salamanka als Kitty und Rafaelle Queiroz, Harriet Mills und Andrey Shatalin in den Partien der Familie Frank. Blythe Newman, Ed Louzardo und Pablo dos Santos beeindruckten als Familie van Pels mit höchster darstellerischer Intensität genauso wie Admill Kuyler in seiner archaischen Verkörperung des Kommandanten. Hélène Dions bewegende Charakterzeichnung der Helferin Miep Gies trug ebenfalls dazu bei, dass es ein Abend war, der unter die Haut ging.

Die nächste Vorstellung von Anne Frank findet am 27.4. statt – alle Infos und Termine finden Sie hier 

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